Mallorca

Mallorca ist…

 

Mallorca ist die größte Insel der Balearen-Gruppe, bestehend aus den Gymnesianen und den Pityusen, Menorca, Ibiza und Formentera die eine autonome Gemeinschaft innerhalb des spanischen Staates bilden. Auf Mallorca befindet sich die Hauptstadt der Balearischen Inseln, Palma. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch. Darüber hinaus ist Mallorca auch die größte zu Spanien gehörende Insel und die siebtgrößte Mittelmeerinsel. Mallorca hat 876.147 gemeldete Einwohner , davon leben 407.648 in der Hauptstadt Palma. Die nächstgrößeren Gemeinden sind Calvià (51.114), Manacor (40.831), Llucmajor (36.994), Marratxi (34.583), Inca (30.066), Alcúdia (19.586), Felanitx (18.388), Pollença (16.191) und Sóller (14.150). Mallorca besitzt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden). Die kurzen Winter sind durch die Insellage mild und feucht bedingt. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40 °C steigen. Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Dies kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können. Ende Dezember bis in den Januar hinein sind windstille und milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt.

Strände auf Mallorca

Kaum ein Tourist besucht die Insel, ohne einmal an einem der schönen Strände Mallorcas spazieren zu gehen, das tiefblaue Meer zu Füssen und die reine Seeluft in den Lungen. Das Angebot ist breit und vielfältig: An den 550 Kilometern Küste gibt es 340 Strände, von kleiner Steinbucht hin zu langen Sandstränden, einsame Calas, die erwandert werden müssen und touristisch perfekt erschlossene Badeparadiese. „Cala“ heisst wörtlich übersetzt „Bucht“, benannt nach einem kleinen Meerzugang mit Sand- oder Kiesstrand. Vor allem die Ostküste Mallorcas ist überzogen mit Calas, kleinen Buchten, die häufig von schattigen Pinienwäldern umgeben sind. An der Westküste Mallorcas findet man viele steinige Calas, einige nur über schwindelerregende Wanderwege zu erreichen. Hier findet man aber auch noch – zumindest in der Nebensaison – die so oft gesuchte „Einsame Bucht“. Beachten sollte man, dass vor allem die kleinen, nicht öffentlich als Badebucht ausgeschriebenen Buchten, nicht bewacht sind und abgelegene Buchten weder Restaurants noch Sonnenschirme bieten.  „Playa“ oder katalanisch „Platja“ sind lange Sandstrände. Sie findet man vor allem im Norden Mallorcas. Im Süden ist der bekannte Sandstrand „Es Trenc“ der Inbegriff von Karibiktraum. Es Trenc steht unter Naturschutz, die Dünen laufen in Pinienwald und über es gibt kaum Bebauung und einige coole Bars laden zum Sundowner ein.

 

Warum ist das Mittelmeer um Mallorca so blau?

 

Mittelmeer ist nicht gleich Mittelmeer. Und gerade auf Mallorca fallen die vielen Blauschattierungen auf. Das Wasser rund um die Insel ist besonders klar und transparent, der helle Sand steht im Kontrast zu dunklen Flächen aus Meeresgras und Felsen. Das kristallklare Wasser verdanken wir dem Poseidonsgras, auch grüner Schatz am Meeresgrund genannt, der reichlich im Meer vor den Balearen vorkommt. Die unter Naturschutz stehenden Neptungraswiesen und Algen filtern das Wasser und sind so extrem wichtig für das Ökosystem Meer. „Posidonia oceanica“, wie der lateinische Name lautet, wird aber vor allem von Touristen als lästig und stinkend empfunden, wenn die abgestorbenen braunen Pflanzenteile an den Strand gespült werden. Auch Yachtbesitzer sind oft rücksichtslos und ankern in den Seegraswiesen. Um das zu verhindern, wurden an vielen Stränden und Buchten auf Mallorca bereits Ankertonnen und -bojen am Meeresgrund verankert, an denen Boote festmachen können. Wir brauchen das Seegras mit seiner Photosynthese, um das Wasser zu säubern und Fische nutzen die Seegraswiesen als Rückzugsort. Ausserdem spielt das Seegras eine wichtige Rolle beim Schutz der Strände: Es bremst Wellen, die den Sand wegschwemmen und die abgeworfenen Blätter, die angespült werden, wirken etwa bei Stürmen der Erosion entgegen und dienen Krusten- sowie Schalentieren als Nahrung. Während Algen überall auf der Welt vorkommen, sind das Mittelmeer und besonders die Balearen neben Australien das Eldorado der Posidonia oceanica – hier wachsen sie auch in 40 Metern Tiefe, wenn das Wasser klar genug ist, damit sie Photosynthese betreiben werden kann.

 

 Tramuntana Gebirge

Wussten Sie, dass das Tramuntanagebirge auf Mallorca seit 2011 die Auszeichnung „UNESCO-Weltnaturerbe“ trägt und dass es 30 Gipfel mit einer Höhe von mehr als 1.000 Metern gibt? Der höchste Berg, der Puig Major, ist 1.436 Meter hoch. Leider ist er militärisches Speergebiet und Gipfelstürmer müssen mit dem zweit höchsten Berg, dem Massanella, vorlieb nehmen. Der 90 Kilometer lange Tramuntana-Bergzug im Westen von Mallorca ist ein ideales Wandergebiet mit zahlreichen markierten Wegen, Schutzhütten und beeindruckenden Ausblicken auf das Meer. Den Hochgebirgscharakter sollte man nicht unterschätzen. Die Besteigung der höchsten Gipfel erfordert Kondition und Trittsicherheit. Doch auch zahlreiche leichte Wege durchziehen das Gebirge sowie die Küstenregionen. Unser Tipp: Das Castell Son Claret liegt im Schatten des Galatzo, dem höchsten Gipfel im Südwesten Mallorcas. Der Puig de Galatzo ist 1.026 Meter hoch und auf jeden Fall eine Besteigung wert. Vom Gipfel schweift der Blick über die ganze Insel, selbst Ibiza ist an klaren Tagen erkennbar. Die Wanderroute zum Galatzo startet neben dem Castell Son Claret und führt über die Finca Galatzo – anfangs noch eben, dann steil bergauf – in ca. 3 Stunden auf den Gipfel. Unbedingt Picknick mitnehmen!

 Die Haupt-Spitzen sind:

Im der Tramuntana Gebirge:

Puig Major (1445 m)

Masanella (1364 m)

Puig Tomir (1102 m)

Puig de l’Ofre (1090 m)

Puig del Teix (1064 m)

Puig de Galatzó (1027 m).

Im der Levante Gebirge:

Puig de Morell (562 m)

Bec de Ferrutx (519 m)

Puig de Sant Salvador (510 m).

Ausserhalb dieser Gebirge empfehlen wir Puig de Randa (543 m) und el Puig de Galdent (420 m).

 

Gastronomie

 

Mallorca ist ein Paradies für Gourmets aller Klassen: 9 Restaurants mit insgesamt 10 Michelin-Sternen, urige „Celler“ – Kellerrestaurants, bunte Wochenmärkte und eine große Auswahl an Weingütern, die exzellente Tropfen produzieren. Seit Jahren entwickelt sich die lokale Gastronomieszene, verbindet traditionelle mediterrane Gerichte mit modernen Trends und kommt doch immer wieder zu ihren Wurzeln zurück. 

Es gibt mehr als 3.000 Restaurants auf Mallorca: Tapas-Bars, Celler (Keller-Restaurants), touristisch geprägte und gehobene Lokalitäten. Nicht alle, aber viele besinnen sich ihrer Wurzeln, die, so ist die echte lokale Küche, eher ländlich geprägt sind. Das heißt, es kommen deftige Speisen auf den Tisch, die mit Produkten der Saison hergestellt werden. Fleisch, vor allem Lamm, Kaninchen, Ziege und Spanferkel, Gemüse und Kohl sowie jede Menge Gewürze gehören in den Mallorquinischen Topf. Fangfrischer Fisch sowie Schnecken sind eine Spezialität und den süßen Höhepunkt bildet die Ensaimada, ein Hefegebäck, dass gerne zu Frühstück und Kaffee gegessen wird.

Einen exotischen Hauch haben die Mauren während ihrer Besatzungszeit hinterlassen. Die aus Nordafrika stammenden Besatzer brachten nicht nur Zitrusfrüchte und den typischen Terrassenbau nach Mallorca, sondern auch exotische Gewürze wie Safran, eine wichtige Zutat der Paella, haben die Einheimischen den Mauren zu verdanken. Wenn es um feine Küche auf Mallorca geht, dürfen das lokale Olivenöl und natürlich der Wein von der Insel nicht fehlen. Mallorcas Bauern produzieren besonders schmackhaftes, reines Olivenöl aus den alten, knorrigen Bäumen, die teilweise bis zu 500 Jahre alt sind. Das Öl ist wertvoll und wird auch grünes Gold genannt. Besonders nah kommen Sie dem Duft und Geschmack frischen Olivenöls in der Olivenmühle in Caimairi, wenn im November die Oliven gepresst  und abgefüllt werden. Auch ein Besuch auf einem der Weingüter ist ein Muss für jeden Gourmet. Mallorca produziert preisgekrönte Tropfen. Viele Winzer öffnen ihre Türen und laden zu Verkostungen ein. Probieren Sie Weine mit den autochthonen Rebsorten Manto Negro, Callet und Prensal Blanc, um nur einige der rund 40 inseltypischen Reben zu nennen.

Die Wochenmärkte auf Mallorca

Auf Mallorca ist jeden Tag etwas los. Die Händler ziehen von Dorf zu Dorf und bieten auf Wochenmärkten ihre Waren an. Zwischen Haushaltsbedarf, Bekleidung und Blumen finden Gourmets und Chefköche aber auch die besten frischen Zutaten für exzellente Gerichte. Lokales Obst und Gemüse, Gewürze, Kräuter, aber auch Fisch und Fleisch findet man auf den Märkten der Insel. Die Märkte öffnen gegen 8 Uhr und werden um 14 Uhr abgebaut. Die Markthallen in Palma sind bis abends geöffnet. In Palma gibt es gleich mehrere Markthallen, die frisch von Bauern und Fischern beliefert werden. Beliebt bei Einheimischen und Köchen sind die Märkte S´Olivera und Santa Catalina. Hier findet man praktisch alles, was das Gourmetherz begehrt und mehrere Tapas-Stände laden zum Snacken ein. Puerto de Andratx ist nicht nur ein schicker Promiort, das Dorf verfügt auch noch über eine eigene Fischereiflotte. Schwärme von Möwen kündigen gegen 17 Uhr die Rückkehr der Fischer in den Hafen an. Dann wird es geschäftig an der bunten Promenade. Der frische Fang wird verladen und direkt in die besten Restaurants auf Mallorca gebracht, Netze ausgebessert und in der Fischhalle tobt das Leben. Schauen Sie montags bis freitags vorbei, wenn der frische Fang unter lautem Getöse der Möwen präsentiert wird. Beliebte und farbenfrohe Wochenmärkte in der Umgebung von Castell Son Claret sind mittwochs in Andratx und montags in Calvia. Einen weiteren Ausflug wert ist der Markt in Santanyi, der zu den schönsten Wochenmärkten auf Mallorca zählt. Jeden Samstag verwandelt sich der schicke Ort mit seinen landestypischen Sandsteinhäusern in ein buntes Meer von Ständen, die neben Obst und Käse auch jede Menge Kunsthandwerk anbieten. Viele kleine Ateliers rund um den Marktplatz laden zum Bummeln und Staunen ein.

Reservierung unter reservations@castellsonclaret.com

oder telefonisch unter +34 971 138 629

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